Tierärztekammer
Hamburg

Tierinfo

Wissenswertes rund um das Tier und dessen Haltung

Hunde

Zeckenzeit

Wie entferne ich eine Zecke richtig?

Greifen Sie die Zecke fest mit Hilfe einem Zeckenhaken oder Zeckenzange zwischen Haut und Zeckenkopf und ziehen Sie die Zecke vorsichtig aber zielstrebig, möglichst gerade heraus. Von der Zecke darf kein Teil in der Haut verbleiben – z.B. der Kopf, da sich dort eine Entzündung bilden kann. Wichtig ist, dass die Zecke so tief an der Haut wie möglich gefasst und dann herausgezogen wird, ohne die Zecke zu quetschen.

Beim Entfernen einer Zecke dürfen Sie KEIN Nagellack, Öl oder Ähnliches auf die Zecke träufeln. Das begünstigt die Übertragung von Krankheitserregern, denn die Zecke entleert in Panik ihren Mageninhalt in die Wunde. Dadurch gelangen die Erreger in die Blutbahn Ihres Haustieres und können die Infektionskrankheit auslösen. Lassen Sie sich die Zecken-Entfernung von Ihrer Tierärztin oder Ihrem Tierarzt zeigen. Wenn die Zeckenbissstelle auffällig erscheint, z.B. eine Rötung oder Schwellung zu sehen ist, stellen Sie das Tier in Ihrer Tierarztpraxis vor.

Tierhaltertipps der BTK (Bundestierärztekammer)

Neue Einreisebestimmungen für Hunde nach Dänemark

Vorsicht für Dänemark-Touristen

Seit dem 01.07.2010 hat Dänemark neue restriktive Einreisebestimmungen für Hunde, die Liste der verbotenen Hunde wurde erweitert. Zusätzlich zu den schon vorher verbotenen Rassen wie Pitbull und Tosa Inu, werden jetzt noch weitere 11 Rassen als gefährlich eigestuft, darunter z.B. der Kangal. Diese neue Reglung betrifft auch Touristen, es gibt allerdings eine etwas weniger strenge Übergangsregelung für Hunde, die vor dem 17.03.2010 angeschafft wurden. Weiteres lesen Sie bitte hier:
Neue Einreisebestimmungen  (Webseite der Dänischen Botschaft)

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Foto: © wokama

Dortmunder Appell

Für eine Wende in der Hundezucht

Im Mutterland der Rassehundezucht Großbritannien hat das Jahr 2008 eine grundlegende Wende eingeleitet. Deren einziges Ziel ist, das Wohl und die Gesundheit der Hunde nunmehr konsequent und ohne Einschränkungen in den Mittelpunkt der Zucht zu stellen. Auch Österreich hat bereits Maßnahmen in diese Richtung ergriffen. Wir sehen auch für Deutschland die Notwendigkeit einer solchen Wende im Zuchtwesen.

Die Unterzeichner sehen es als vorrangiges Ziel jedes Hundefreundes, sich für die Gesundheit und das Wohl unserer Hunde einzusetzen. Bisher wird in der Zucht aber viel zu wenig auf die Gesundheit der Hunde geachtet. Inzucht, Übertypisierungen, Erbkrankheiten bis hin zu Qualzuchtmerkmalen sind leider keine Seltenheit. Ganze Rassen können sich ohne aktive Hilfe des Menschen nicht mehr vermehren.

Wir appellieren an die Verantwortlichen in den Zuchtvereinen und -verbänden, an die Züchter wie auch an die Hundehalter und Behörden, sich für eine nachhaltige Wende in der Zucht zugunsten des Wohles und der Gesundheit unserer Hunde einzusetzen!

- Laufen, Atmen, Sehen ...
- Keine Zucht nach Moden ...
- Nein zu Inzucht ...
- Für eine Neuausrichtung des Ausstellungswesens ...
- Der Tierschutz als aktives Recht auch in der Zucht ...
- Hunde befähigen, ihre Aufgaben zu meistern ...
- Für eine neue Ethik der Zucht ...

Juni 2009
Bitte lesen Sie hier weiter oder laden den Appell als PDF runter.

http://www.dortmunder-appell.de/ 

Gute Schule für den Welpen

Tierärzte empfehlen Vorsorgemaßnahmen an „beiden Enden der Leine"

Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr, heißt es für den Menschen – und gilt auch für den Hund. Schon der Welpe muss richtig mit seiner Umwelt vertraut gemacht und erzogen werden, damit er als Erwachsener nicht zum Problemhund und eventuell gefährlich wird. Weil Welpenschulen eine wichtige Maßnahme zur Vorbeugung sind, hat die Bundestierärztekammer jetzt Standards für sie beschlossen.

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Infos zur Hundehaltung

Was Sie wissen sollten zur Hundehaltung

Einen Hund zu halten und zu pflegen ist für viele Hamburgerinnen und Hamburger wichtig und bedeutet Natur und ein Stück Lebensqualität. Die Tierärztekammer Hamburg möchte Sie hiermit über die Haltung Ihres Hundes, über Ihre Rechte und Pflichten informieren. Die Nachfrage bestimmt den Markt, daher appellieren die Hamburger Tierärzte an die Hundebesitzer: Kaufen Sie keine kupierten Hunde, sondern verlangen Sie Hunde, die Sie mit wedelndem Schwanz begrüßen können!

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blond_1933mod_kl.jpgFoto: © Barbara Litza

Kupierte Hunde in Hamburg

Fehlende Möglichkeit zur Kommunikation bei kupierten Hunden

Erinnern Sie sich noch an den tapsigen, verspielten Welpen, der Ihnen neulich beim Spaziergang im Park entgegenkam? Der, der zu Ihrer Begrüßung freundlich mit dem Schwanz wedelte? Wedelte der Hund wirklich? Oder hatte man ihm statt eines Schwanzes nur einen winzigen kleinen Stummel gelassen? -

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Hamburger Tierärzte zum Hamburger Hundegesetz vom 26.01.2006

Hamburger Hundegesetz

Das Hamburger Hundegesetz wurde am 26. Januar 2006 von der Bürgerschaft des Hamburger Senats verabschiedet und beinhaltet Regelungen über das Halten und Führen von Hunden in der freien und Hansestadt Hamburg. Es dient primär der Gefahrenabwehr. Das Gesetz listet Hunderassen auf, die per se als gefährlich angesehen werden, und die ihre Ungefährlichkeit mittels eines Wesenstests unter Beweis stellen müssen. Die Hamburger Tierärzteschaft sowie Sachverständige haben sich wiederholt gegen diese Rasselisten ausgesprochen, weil es keine wissenschaftlichen Belege für einen Zusammenhang von Aggressivität eines Hundes und der Rassezugehörigkeit gibt. Die Hamburger Tierärzteschaft setzt sich dafür ein, dass die Gefährlichkeit eines Hundes auf individueller Basis beurteilt wird, und dass grundsätzlich von der Gutartigkeit eines Hundes auszugehen ist, sofern dessen Besitzer die notwendige Sachkenntnis zur Hundehaltung besitzt. Die Hamburger Tierärzte fordern deshalb eine Sachkundeprüfung für jeden Hundehalter und das Aussetzen eines Wesenstests für Hunde, bei denen keine individuellen Verdachtsmomente der Gefährlichkeit vorliegen.

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Links zum Thema
www.hundegesetz.hamburg.de
www.hunde.hamburg.de

Was ist ein Wesenstest und wie aussagekräftig ist er?

Wesenstest bei Hunden

Der Begriff „Wesenstest“ ist eigentlich unglücklich gewählt – hat sich aber im Laufe der letzten Jahre eingebürgert. Natürlich lässt sich das gesamte „Wesen“ eines Hundes nicht mit einem einzelnen Test erfassen. Man kann immer nur Teilaspekte herausgreifen und je nachdem, welches Ziel erreicht werden soll, werden dann bestimmte Schwerpunkte in den Tests gesetzt. Die Tests, die heute gemeinhin als Wesenstests bezeichnet werden, dienen dazu, sich ein Bild über die Gefährlichkeit eines individuellen Hundes nach den Maßgaben von Gefahrhunde-Verordnungen zu machen.

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