Tierärztekammer
Hamburg

Tierinfo

Wissenswertes rund um das Tier und dessen Haltung

Kampagne zur Änderung des Hamburger Hundegesetzes


Gerechtigkeit statt Diskriminierung

Das Hamburger Hundegesetz ist eines der strengsten Hundegesetze dieser Republik. Nach diesem Gesetz gelten die sogenannten Listenhunde der Kategorie 1 - Pitbull Terrier, American Staffordshire Terrier, Staffordshire Bullterrier, Bullterrier sowie ihre Mischlinge - als immer und unwideruflich gefährlich. Das bedeutet für diese Hunde, egal wie friedfertig sie sind, dass sie trotz eines bestandenen Wesenstest immer und überall Maulkorb tragen müssen und an der Leine zu halten sind, auch auf ausgeschriebenen Hundeauslaufflächen. Und die vielen Listenhunde im Hamburger Tierschutzverein haben kaum eine Chance nach Hamburg vermittelt zu werden und manche müssen jahrelang im Tierheim leben.

Im Jahr 2012 steht das Hundegesetz wieder zur Evaluierung an, der Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V. hat daher mit Hilfe seiner ehrenamtlichen Gassigeher im Oktober 2011 eine Kampagne zur Änderung des Hamburger Hundegesetzes gestartet. Diese Kampagne wird unterstützt von der Hundelobby, dem Deutschen Tierschutzbund und dem Internetforum Hundewiese Hamburg.

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Zentrale Forderung ist, die Kategorie der unwiderleglich gefährlichen Hunderassen im Sinne von § 2 Abs. 1 Hamburger Hundegesetz abzuschaffen. Jeder Hund muss die Chance haben, durch einen Wesenstest seine gesetzlich vermutete Gefährlichkeit widerlegen zu können.

Plakate, Flyer, Postkarten und Unterschriftenlisten sollen die Öffentlichkeit auf die Unzulänglichkeiten und Unsinnigkeiten des Hamburger Hundgesetzes aufmerksam machen und das Thema dadurch auf die Senatsagenda bringen. 

Das Hamburger Hundegesetz führt nicht zu mehr Sicherheit für die Bürger, denn das Problem ist immer „das andere Ende der Leine“ und das Hamburger Hundegesetz schützt nicht vor verantwortungslosen Hundehaltern.

Lesen Sie bitte auch die Beiträge der Tierärztekammer Hamburg zum Hundegesetz und zum Wesenstest, Sie finden diese in der Rubrik /Tierinfo/Hunde (bitte dort nach unten scrollen).

Wie können Sie helfen?
Unterstützen Sie das Anliegen mit Ihrer Unterschrift, entweder tragen Sie sich auf einer Unterschriftsliste ein (Download hier) oder zeichnen die Petition online
Verschicken Sie die Kampagnen-Postkarten an Politiker, geeignete Adressaten finden Sie hier. Flyer zur Kampagne, Postkarten und Unterschriftslisten können Sie per E-Mail bei presse@hamburger-tierschutzverein.de oder telefonisch unter der Hamburger Telefonnummer 040-211 106 34 anfordern.

Auf der Webseite des Hamburger Tierschutzvereins können Sie sich weiter über die Kampagne informieren.

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